Kein Grund für Stress! Es gibt kein Jungfernhäutchen!

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Kein Grund für Stress! Es gibt kein Jungfernhäutchen!

Das Projekt unter der Schirmherrschaft von NRW- MGEPA- Ministerin Barbara Steffens ist erfolgreich abgeschlossen.

(Foto: Franklin Berger)steffens_portrait_of_srgb_neu

 

 

 

 

 

Im Zentrum stand ein kleiner und vermeintlich unspektakulärer Körperteil: Ein Schleimhautkranz, kurz hinter dem Eingang der Vulvina. Dieser kleine Schleimhautkranz sieht sehr verschieden aus. Bei einigen Frauen ist er dick und wulstig, bei anderen zart und zottelig. In jedem Fall faltig und eigentlich nicht sonderlich bemerkenswert. Hätte mensch den armen Kranz nicht irgendwann mit einem fetten Mythos belegt! Diese kleinen zarten Hautfalten, die ein Leben lang zu unserem Körper gehören, sollen angeblich in der Lage sein, Auskunft zu erteilen, ob ein weiblicher Mensch Sex hatte oder nicht.


Aber
: Weibliche Sexualität ist nicht zu kontrollieren. Es ist bewiesen, dass Genitalverkehr keine (!) anatomischen Konsequenzen hat. Man kann nicht beweisen, ob ein Mädchen oder eine Frau Sex hatte oder nicht. Es gibt keine Haut, die nur Jungfrauen besitzen. Die Aufklärung über diesen Sachverhalt war den Frauen und Mädchen von Holla e.V. in Köln ein eigenes Projekt wert. Die filia-Stiftung finanzierte das Projekt, welches zwei Workshops für Mädchen und junge Frauen zwischen 12 und 25 Jahren und das Erstellen einer Aufklärungs- Broschüre zum „Mythos Jungfernhäutchen“ beinhaltete. Eine intensive Recherche, Interviews, das Sammeln von Erfahrungsberichten, aber auch die Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten, Mythen und Rollenbildern standen im Zentrum der Workshops.

Die Mädchen und jungen Frauen können sehr stolz sein auf das Ergebnis des Projektes:

Es ist eine tolle Broschüre entstanden!

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