Philosophie

Es gehört zur Grundüberzeugung des Vereins,  dass eine ressourcenorientierte Kooperation aller Frauen und Mädchen für die Gesundheit und die Stärkung ihrer Position in der Gesellschaft notwendig ist. Aus diesem Grund ist Holla in allen Bereichen paritätisch aufgestellt- weiße Frauen und Mädchen, Frauen und Mädchen of Color, Frauen und Mädchen mit christlichen und muslimischen Wurzeln. Interkulturell bedeutet bei Holla „für alle“.

Dennoch möchte Holla die unterschiedlichen Lebensrealitäten von weißen Frauen und Mädchen und Frauen und Mädchen of Color im Blick halten und damit umgehen im Hinblick auf die Überzeugung, dass gesellschaftliche Machtstrukturen Gesundheit wesentlich beeinflussen können. Bei Holla treffen sich sowohl Rassismus- kritische weiße Frauen, um sich ihre Privilegien ins Bewusstsein zu rufen und Strategien für eine Rassismus- freie Frauengesundheits- Landschaft zu entwickeln, als auch schwarze Frauen und Frauen of Color, um zunächst intern Definitionen und sowohl Positionen als auch Störfaktoren für Kontakt und Begegnung auf Augenhöhe zu benennen.

In der Begegnung und dem Austausch untereinander begreifen sich die Gruppen als Peers, mit dem gemeinsamen Ziel, durch den eigenen Schmerz hindurch, echte Frauensolidarität zu leben, und dem zerstörenden Rassismus konstruktive Gegenentwürfe zu bieten.

Holla setzt auf gemeinsame Ressourcen, anstatt auf Trennendes. Der Umgang miteinander ist gekennzeichnet durch Achtsamkeit, um der Reproduktion von Kultur- Rassissmen entgegen zu wirken, und geprägt von Respekt, Akzeptanz und Solidarisierung untereinander.