Stolze Augen

Die stolze Augen Empowerment – Zeit für Mädchen* und junge Frauen* zwischen 14 und 24 Jahren findet an 12 Terminen mittwochs, freitags und am Wochenende statt.

Anmeldung (fortlaufend) unter: stolzeaugen@holla-ev.de

Ziel der Empowerment Zeit ist es, selbstbewusster aufzutreten, zur eigenen inneren Kraft zu finden und klarer zu sich selbst zu stehen. Damit werden positive Auswirkungen auf Selbstwahrnehmung, Körperbild und Gesundheit, aber auch auf das Auftreten nach außen (z.B. in Vorstellungsgesprächen, bei Referaten und Vorträgen und in Konfliktsituationen) erzielt.
„Stolze Augen“ richtet sich in 2018 an Mädchen* und Frauen*, die (islamfeindlichem) Rassismus ausgesetzt sind, und soll in 2019 für weiße Frauen* und Mädchen* geöffnet werden. Es gibt viele Hinweise darauf, dass Rassismus krank macht und schwächt. Das Projekt „Stolze Augen- Schutz vor dem bösen Blick“ legt einen Fokus auf (islamfeindlichen) Rassismus. Um das Ziel des selbstbewussteren Auftretens, Erlebens und die grundsätzliche Stärkung der Zielgruppe zu erreichen, haben die Empowerment Trainerinnen Işıl Davulcu und Burcin Keskin gemeinsam mit Susan Bagdach und Saboura Naqshband ein Konzept entwickelt, dass Mädchen* und Frauen* umfassend stärkt.

Das stolze Augen Team:
Işıl Davulcu ist Sozialarbeiterin und in der ambulanten Familienhilfe tätig, ihre Schwerpunkte liegen in der Gesprächsführung, Stärkung im Austausch und Auftreten in der Gruppe. Sie bezeichnet sich selbst als Humanistin und setzt sich für eine gleichberechtigtes Leben zwischen allen Menschen ein.

Burcin Keskin kommt aus dem künstlerischen Bereich und arbeitet als Gesangs/Schauspielpädagogin. Ihr Fokus liegt auf Körper- und Stimmarbeit. Sie ist seit Jahren auch politisch aktiv und spielt zur Zeit für die Bühne der Menschenrechte die NSU Monologe.

Susan Bagdach studierte Psychologie, ist Krankenschwester und Heilpraktikerin und entwickelte das Empowerment- und Präventions- Konzept 5 +1 =Meins®. Ihre Methoden sind inspiriert durch Resilienszforschung, systemische und hypnotherapeutishe Arbeit und Körperarbeit. Sie arbeitete seit 10 Jahren bundesweit in der Frauen* und Mädchen* Gesundheitsarbeit und für konsensulle, machtkritische Kommunikation.

Saboura Naqshband studierte Arabistik, Politikwissenschaft und Sozial- und Kulturanthropologie in London, Kairo und Berlin. Bundesweit ist sie als Antidiskriminierungs- und Empowerment-Trainerin tätig, darunter für Gladt e.V., Verein für LSBTI*Q-Geflüchtete und Migrant*innen. Sie arbeitet v. a. zu den Themen (anti-muslimischer) Rassismus, Muslimischer Feminismus und Religion, Gender und Sexualität. Außerdem engagiert sie sich global in intersektionalen, feministischen Bündnissen und für die südasiatische Diaspora in Europa

Das Projekt wird finanziert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

 

Foto:@habibitus