Leider können unsere Angebote derzeit, aufgrund des Corona-Virus, nicht wie gewohnt stattfinden. Wir bieten: dienstags und donnerstags von 10h bis 18h telefonische Beratung und Gepräche unter 0221 / 93 54 66 99 an. Für Telefonberatungen zu einem anderen Zeitpunkt schreibt uns gerne per Mail an info@holla-ev.de.

HOLLA ist das intersektionale Frauen*- und Mädchen*Gesundheitszentrum in Köln und wurde im Jahr 2012 gegründet.

Unsere Arbeit teilt sich in folgende Bereiche auf:

1. Empowermenträume und Safer-spaces für BPoC (healing spaces)
2. Projekte von BPoC für BPoC, für mehr Sichtbarkeit, z.B. durch Filme, gemeinsame Positionierungen etc.
3. Critical Whiteness, zur Privilegienreflexion und Auseinandersetzung, wie angemessene Solidarität (von Weißen) aussehen kann.
4. Projekte mit BPoC und Weißen.
Wie kann Kontakt auf Augenhöhe möglich sein/werden?


Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Schnittstelle Sexismus & (anti-muslimischer) Rassismus. Wir bieten intersektionale und machtkritische Gesundheitsarbeit, Prävention und Beratung auch nach dem Erleben von (sexualisierter) Gewalt. Zudem sind wir bundesweite Vorreiterinnen* in moderner Sexualaufklärung; z.B. durch unsere Arbeit zum „Mythos Jungfernhäutchen“.

 

 

Position
Holla ist klar positioniert gegen jede Form von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt und setzt sich für ein Leben auf Augenhöhe für alle Menschen ein. Eine der tragenden Visionen von Holla ist die Kooperation und Solidarität von und zwischen BPoC und Weißen. Daher arbeiten wir viel in paritätischen Konstellationen, allerdings stehen hier immer die Stimmen und Bedürfnisse von BPoC im Fokus. Alle aktiven weißen Holla Frauen*, beschäftigen sich mit Critical Whiteness, Holla bietet regelmäßig Seminare.

Unsere Hauptzielgruppe liegt nach wie vor bei mehrfachmarginalisierten Frauen* und Mädchen*, dabei sprechen wir jeder Person Ihre eigene Definitionsmacht zu. Angesprochen sind also alle, die sich selbst als weiblich* definieren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an intersektionalitätsbewussten, machtkritischen Angeboten arbeiten wir derzeit an einer guten Möglichkeit für eine Öffnung für Menschen aller Geschlechter.

Das Sternchen (*) steht für die Sichtbarmachung marginalisierter Lebensrealitäten. Zum Beispiel in Bezug auf Körperformen, Hautfarbe, finanzielle Situation, geschlechtliche, religiöse und sexuelle Identität, (Nicht-) Behinderung, die (abwesende) Erfahrung von Migration oder Flucht, Aussehen, Alter etc. Es soll also verdeutlichen, dass es nicht nur die schlanke, weiße, heterosexuelle, mittelständische Cis-Frau* ohne Behinderung gibt und diese schon gar nicht die Norm verkörpert.


 

 KONTAKT · DATENSCHUTZ